Nordkalk

Kalksteinbasierende Lösungen für Industrie, Landwirtschaft und Umweltschutz

Branntkalk und Löschkalk

Branntkalk

Branntkalk oder Calciumoxid wird unter dem Markennamen Nordkalk QL verkauft.

Branntkalk-Produkte werden verwendet im Stahlherstellungsprozess, bei Veredelungsprozessen von sulfidischen Erzen, bei der Produktion von Zellstoff und zur Reinigung von Trink- und Abwasser. Rauchgase in Kohlekraftwerken werden mit Branntkalk gereinigt.

Nordkalk produziert Branntkalk an fünf Standorten in Finnland, zwei in Schweden und je einem in Estland und Russland. In Norwegen ist Nordkalk Miteigentümer von NorFraKalk AS, die einen Kalkbrennofen in Verdal betreibt. 

Branntkalk entsteht durch das Brennen von gebrochenem Kalkstein in einem rotierenden oder Schaft-Brennofen. Der Kalkstein (CaCO3) wird aufgespalten in Calciumoxid, also Branntkalk (CaO), und Kohlendioxid (CO2). Diese Reaktion, genannt Kalzinierung, erfordert Temperaturen von ca. 1.100 Grad Celsius. Im rotierenden Brennofen dauert der Brennprozess ca. sechs Stunden, in einem Schaft-Brennofen dauert die Kalzinierung ca. 24-36 Stunden. Der Branntkalk kommt aus dem Ofen in Klumpen, Körnern und Pulver.

Die Handhabung und Lagerung von Branntkalk erfordert wegen der hohen Reaktivität große Vorsicht. Bei Kontakt mit Wasser reagiert er heftig, gibt Wärme ab und wird zu Löschkalk. 

Löschkalk

Der Markenname für Löschkalk oder Calciumhydroxid ist Nordkalk SL.

Löschkalk wird verwendet zur Reinigung von Trink- und Abwasser und auch in der metallurgischen und Bauindustrie.

Nordkalk produziert Löschkalk an zwei Standorten in Finnland und an einem Standort in Schweden.

Der Kalk wird gelöscht durch Zugabe von Wasser zu Branntkalk. Das Calciumoxid reagiert mit dem Wasser zu Calciumhydroxid (Ca(OH)2), also Löschkalk; ein trockenes, helles Pulver.

  
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